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Isla de Benidorm - oder: muss man (nicht) gesehen haben

Ich wollte doch soooo gerne Schiff fahren. Und als wir letztes Mal in Benidorm waren, hat Mama sich an so einem Infopoint informiert. Die Dame hat uns wärmstens empfohlen, mit dem Glasbodenboot zur Isla de Benidorm. Etwa eine Stunde Fahrt, und dann kann man auf eigene Faust die Insel erkunden, baden gehen, Fische füttern oder sich im inseleigenen Restaurant verwöhnen lassen...

Zitat aus dem Reiseführer: Vom Hafen aus kann man mit dem Schiff einen Ausflug zu der kleinen Insel Isla de Benidorm unternehmen, die in der Mitte der Bucht gelegen ist. Einer Legende zufolge ist diese Insel ein Felsstück des nahe gelegenen Puig Campana, das der mutige Roland auf einer Kriegsexpedition Karls des Großen mit seinem Schwert abschnitt. Ihr von Artenvielfalt geprägter Meeresgrund macht die Insel zu einem Paradies für Liebhaber des Tauchsports.

Und das ganze einmalige Erlebnis sollte man schon für 12,50 Euro pro Person bekommen. Super. Also machten wir uns auf, das Schiff zu suchen. Fanden es auch, gingen an Bord und bald legte das Schiff ab. Soweit war noch alles nach Plan. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt (Mamas Gesichtsausdruck war aufgrund des doch recht heftigen Schaukelns des Bootes irgendwas zwischen verängstigt, übel, verstört und panisch), durften wir dann in den Keller des Schiffs (übelster Gestank) und konnten durch die Unterwasser-Fenster tatsächlich viele Fische beobachten. Nett. Nicht spektakulär, aber okay.

 

Kurz darauf legten wir dann an der Insel an. Uns entgegen kamen Menschenmassen, die scheinbar auf das Schiff gewartet hatten, um wieder an Land zu kommen. Häh? Warum nur? 

Okay, nach wenigen Sekunden auf der Insel wussten wir warum.

1. Der Gestank auf dieser Insel (nach Möwenkacke, wenn ich das mal so direkt sagen darf) war unerträglich. Man hatte immer einen leichten Würgereiz. Nicht zu ertragen.

2. Der Badestrand war - hm - nicht vorhanden. Es gab nur Klippen, glitschig und voll Möwen-aa. Wir haben dann, weil

3. KEIN Millimeter Schatten vorhanden - versucht, dennoch irgendwie das Wasser zu erreichen. 


4. Was man auf dieser Insel "erkunden" sollte, blieb uns verborgen. Außer Gestank, einigen vertrockneten Sträuchern, Möwen, Möwen, Möwen und aa war dort definitiv NICHTS zu finden.

Also sind wir zurück zum Restaurant, was

5. eher eine mickrige Pommesbude war. Dort gab es (immerhin) was kaltes zu trinken und eine ganz annehmbare Pizza. Und die Aussicht, auf keinen Fall das nächste Schiff zurück zu verpassen.

Was waren wir froh, als wir endlich wieder auf dem Schiff zurück saßen. Insgesamt waren wir uns einig, dass wir doch so schnell wie möglich zurück an unseren wunderbaren Pool wollten. 

Fazit: kann man machen. Muss man aber nicht. Wirklich nicht!

22.7.09 23:59
 



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